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Robert Gernhardt hat einen Aufsatz zu Günther Nehms Sprachartistik verfasst, darin heißt es: „Fünf Strophen zählt seine Geschüttelte Eierballade, die selbst mich, einen ausgewiesenen Schüttelreimverächter, zunehmend in ihren Lachbann zog.“ Wie es sich für einen skrupellos verspielten Dichter gehört, hat sich der Dichter Nehm den Dichter Reimund Prosa ausgedacht. „Reimund Prosa, der noch ohne Frau ist, / widmet gern sich geistigen Getränken; / hierbei hat er keinerlei Bedenken, / denn er dichtet besser, wenn er blau ist.“ Ein Bruder Palmströms, dieser Dichter. Der Dichtende auch.
Zum 125. Geburtstag von Joachim Ringelnatz am 7. August 2008 kommt Günther Nehm beim 4. Düsseldorfer Literaturkonzert in der Düsseldorfer Zentralbücherei (Bertha-von-Suttner-Platz 1, 20 Uhr) mit der „Geschüttelten Eierballade“ zu Wort.
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